Über mich
Thomas W. Salzmann - Fotograf und Dozent
10 überraschende Dinge, die Sie über Thomas nicht gewusst haben:
1. Den Mauerfall habe ich verschlafen.
Ja, wirklich. Aufgewachsen im Westteil Berlins – aber als Geschichte geschrieben wurde, lag ich im Bett. Totmüde nach einem Seminar über „aktuelle Berichterstattung“. Ironie kann ich also früh.
Am nächsten Morgen hielt ich die Nachrichten erst für übertrieben.
Bis die Trabbis vor der Tür standen.
Da war klar: Die Welt wartet nicht, bis ich ausgeschlafen habe.
2. Meine Ausbildung begann in den Anden.
Nicht in Berlin, nicht in Bremen, sondern in Quito, Ecuador. Auf 2.850 Metern. Beim internationalen Kurzwellensender HCJB – Die Stimme der Anden – lernte ich Radio von Grund auf. Journalisten und Techniker aus Ecuador, den USA, der Schweiz und Deutschland brachten mir bei, wie man Geschichten erzählt – sauber, präzise, verständlich.
3. 15 Jahre mit dem Mikro unterwegs.
Für den RIAS Berlin und später Deutschlandradio Kultur war ich als freier Mitarbeiter unterwegs – in Berlin und Bremen. Ob neues jüdisches Leben im Scheunenviertel oder Sounddesigner auf der Suche nach dem perfekten Staubsaugerklang: Ich war mittendrin.
Zuhören habe ich dort gelernt.
Und wer zuhören kann, sieht auch besser.
4. Mohnblumen sind die schönsten.
Für mich jedenfalls.
Leider halten sie nicht in der Vase.
Und meine Versuche im Balkonkasten endeten bislang eher… experimentell.
Aber Schönheit darf ja auch vergänglich sein.
5. Seit 1997: Wahlheimat Bremen.
Aus „Schrippen“ wurden „Krosse“. Aus „im Karree gehen“ wurde „um den Pudding“. Und „Moin“ funktioniert hier rund um die Uhr.
Ich sag’s mal so: Berlin bleibt im Herzen. Bremen im Alltag. Und beides tut gut.
6. Benzin, Gummi und Motorenlärm.
Für manche ist das Krach. Für mich ist das Kindheit.
Erst auf der Tribüne bei den legendären AVUS-Rennen in Berlin.
Später im Rallye-Auto meines Vaters – auf dem Beifahrersitz, mit Herzklopfen.
Motorsport ist für mich kein Hobby. Es ist pure Emotion.
7. Englisch? Kam über Umwege.
Nicht durch die Schule. Trotz aller Mühe meiner Lehrer – Respekt dafür.
Formel-1-Rennen liefen damals nicht im Fernsehen. „Motorsport ist kein Sport“, hieß es. Also hörte ich den britischen Armeesender BFBS. Mit Wörterbuch auf den Knien. Ich wollte verstehen, wie das Rennen steht – und erklärte es anschließend meinem Vater.
Später in England platzte der Knoten.
Heute spreche ich Englisch gern. Und höre immer noch genau hin.
8. Humor gehört dazu.
Wenn es passt, darf in meinen Bildern auch mal geschmunzelt werden.
Ich lache übrigens im Kino oft an Stellen, an denen sonst keiner lacht.
Ich werte das als Beweis für einen sehr exklusiven Humor.
9. Ich lache lieber über mich selbst.
Das entspannt das Leben ungemein.
Und ja – ich verkleide mich gern.
Immerhin kann ich auf eine Ausbildung als Pantomime verweisen.
Ja, wirklich!
Dann setze ich mich in den Metronom und fahre nach Hamburg.
Ein bisschen Großstadtluft schnuppern. U-Bahn fahren. Fotoausstellungen ansehen.
Aber keine Sorge – ich komm wieder zurück.
Lebenslauf
Seit 2013 freier Dozent für Fotografie
2009 – 2016 Fotojournalist salzmann-photo.de (vorm.: photog.de),Bremen
2005 – 2009 Journalist, Fotograf, Agentur bildschön + wortgewand(t), Bremen
2001 – 2001 Korrespondent ddp Nachrichtenagentur, Bremen (Vertretung)
2000 – 2010 (1-2x jährl.) Referent, Medienseminare, Neues Leben Medien, Altenkirchen
1998 – 1999 Redakteur Spektrum TV Bremen, Bremen/SAT.1 Regional
1993 – 1996 Redakteur NeuSehLand TV (TV-Dokumentationen) - Videoproduktion Hamburg
1998 – 1999 Redakteur Spektrum TV Bremen, Bremen/SAT.1 Regional
1993 – 1996 Redakteur NeuSehLand TV (TV-Dokumentationen) - Videoproduktion Hamburg
1992 – 2005 Journalist RIAS Berlin / DeutschlandRadio Berlin und Köln
1992 – 1992 Journalist RIAS Berlin, Berlin: Redaktionspraktikum (Innenpolitik u. Nachrichten)
Studium:
Veröffentlichungen auch in taz, Süddeutsche Zeitung u.a.
1992 – 1992 Journalist RIAS Berlin, Berlin: Redaktionspraktikum (Innenpolitik u. Nachrichten)
Studium:
- Stadt- und Regionalplanung mit Schwerpunkt Soziologie (TU Berlin)
- Nebenhörer Journalismus (FU Berlin)
- Rundfunkjournalismus (Quito School of Broadcasting, Quito Ecuador, Grad. A+)
Sprachen: Deutsch, Englisch (spez. Fototechnik), sowie ein paar Brocken Spanisch, Italienisch und Hebräisch.
Ausstellungen
Sprachen: Deutsch, Englisch (spez. Fototechnik), sowie ein paar Brocken Spanisch, Italienisch und Hebräisch.
Ausstellungen
2025 "Kiek mal an!" - Gemeinschaftsausstellung mit Teilnehmenden, VHS Oldenburg
2025 Handle with care - Gemeinschaftsausst. eines Workshops mit Esther Haase, Deichtorhallen, HH
2016 Best of VHS-Dozenten, Bremen (Gemeinschaftsausstellung)
2015 Bremen? C'est mort!, Bremen (Wdh. im Rahmen einer Krimi-Lesungsreihe)
2015 Israel (Gemeinschaftsausstellung), Bremen
2013 Ab in den Urlaub, Bremen
2012 Venezianische Begegnungen, Bremen
2012 Bremen? C'est mort!, Bremen
1993 Havelschlösser, Berlin
1992 Portraits, Berlin
2015 Bremen? C'est mort!, Bremen (Wdh. im Rahmen einer Krimi-Lesungsreihe)
2015 Israel (Gemeinschaftsausstellung), Bremen
2013 Ab in den Urlaub, Bremen
2012 Venezianische Begegnungen, Bremen
2012 Bremen? C'est mort!, Bremen
1993 Havelschlösser, Berlin
1992 Portraits, Berlin




